Forschungsschwerpunkte

+ Markenorientierung

  • Gegenstand: Markenorientierung wird analog zur Marktorientierung als ein unternehmenskulturelles Phänomen interpretiert, d.h. die Marke wird im gesamten Unternehmen "gelebt". Ziele des Forschungsprojektes sind die Entwicklung eines Messmodells sowie die Analyse des Erfolgsbeitrags der Markenorientierung in verschiedenen Kontexten. Bislang wurden Studien im Medien- (Fachzeitschriften), B2B- und Kulturbereich (Museum) durchgeführt.
  • Ausgewählte Publikationen: Baumgarth, C. (2007): Markenorientierung von Medien: Konzept, Ausprägungen und Erfolgsbeitrag am Beispiel von Fachzeitschriften, in: Medienwirtschaft, 4. Jg. (2007), H. 3, S. 6 – 17. Baumgarth, C. (2008): Markenorientierung mittelständischer B–to–B–Unternehmen, in: Management kleinerer und mittlerer Unternehmen, Hrsg.: Letmathe, P. et al., Wiesbaden 2008, S. 459 – 474.

+ Co-Branding

  • Gegenstand: Co-Branding stellt eine relativ neue Alternative dar, um mit einer bestehenden Marke in neuen Leistungsfeldern tätig zu werden oder um das Image der bestehenden Marke positiv zu verändern. Im Rahmen dieses Forschungsbereiches werden insbesondere die Wirkungen dieser markenstrategischen Option aus Sicht der Abnehmer analysiert.
  • Ausgewählte Publiaktionen: Baumgarth, C. (2003): Wirkungen des Co-Brandings – Erkenntnisse durch Mastertech-nikpluralismus, Habil., Wiesbaden 2003 (Reihe: nbF; DUV-Verlag + Gabler-Verlag). Baumgarth, C. (2004): Evaluations of co-brands and spill-over-effects: further empirical results, in: Journal of Marketing Communications, Vol. 10 (2004), No. 2, pp. 115 – 131. Baumgarth, C. (2004): Co–Branding – Bedeutung, Begriff und Erfolgsfaktoren, in: Effiziente Markenführung, Hrsg.: Boltz, D.–M.; Leven, W., Hamburg 2004, S. 228 – 243.

+ Empirische Mastertechniken

  • Gegenstand: Aktuell wird in der internationalen Marketingforschung verstärkt empirisch gearbeitet und immer neue, anspruchsvollere Statistikauswertungen eingesetzt. Diese häufig nur für Methodenexperten verständlichen Routinen verstellen regelmäβig den Blick für die grundsätzliche Konzeption einer empirischen Studie. Im Rahmen dieses Forschungsgebietes werden unter dem Begriff der Empirischen Mastertechnik genau solche Konzeptionen kritisch thematisiert. Exemplarisch lassen sich die Mastertechniken “Replikationen” und “Erfolgsfaktorenforschung” nennen.
  • Ausgewählte Publiaktionen: Baumgarth, C.; Evanschitzky, H. (2005): Die Rolle von Replikationen in der Marketingwissenschaft, in: MARKETING ZFP, 27. Jg. (2005), H. 4, S. 253 – 262. Evanschitzky, H.; Baumgarth, C.; Hubbard, R.; Armstrong, J. S. (2007): Replication Research’s Disturbing Trend, in: Journal of Business Research, Vol. 60, No. 4, pp. 411 – 415. Baumgarth, C.: Erfolgsfaktorenforschung im Markenbereich –Konzept, Entwicklung und kritische Reflexion, in: der markt, 46. Jg. (2007), H. 3, S. 99 – 114.

+ B2B-Markenpolitik

  • Gegenstand: Bislang stand in der Wissenschaft und Praxis beim Thema Marke immer der Konsumgüterbereich im Fokus. Dieses Forschungsgebiet erweitert durch die Fokussierung auf B2B-Märkte diese enge Betrachtung. Dabei stehen Fragen zur Relevanz einer Marke im B2B-Bereich, zur internen Verankerung der Marke in B2B-Unternehmen und zur Umsetzung einer Markenkonzeption im Mittelpunkt.
  • Ausgewählte Publikationen: Baumgarth, C. (2008): Integrated model of Marketing Quality (MARKET-Q) in the B-to-B Sector. in: Journal of Business Market Management, Vol. 2, H. 1, S. 41 – 57. Baumgarth, C.; Haase, N. (2005): Markenrelevanz jenseits von Konsumgütern, in: pla–nung & analyse, o.Jg. (2005), H. 3, S. 44 – 48. Baumgarth, C. (2004): Markenführung von B–to–B–Marken, in: Handbuch Industriegü–termarketing, Hrsg.: Backhaus, K.; Voeth, M., Wiesbaden 2004, S. 799 – 823.